Integrationskurse

Der Schlüssel zu einer gelungenen Integration ist die deutsche Sprache. Im Zuwanderungsgesetz der Bundesrepublik Deutschland wurde daher mit den Integrationskursen für jeden in Deutschland lebenden Ausländer die Möglichkeit geschaffen, die sprachlichen Grundkenntnisse sowie die kulturellen und politischen Besonderheiten Deutschlands zu erlernen.

Wer einen Integrationskurs besuchen möchte, kann daher freiwillig einen Antrag auf Zulassung zum Integrationskurs bei dem zuständigen Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BaMF) stellen. Andererseits kann die Ausländerbehörde bei Migranten mit ungenügenden Sprachkenntnissen auch eine Verpflichtung aussprechen.

Den Startpunkt bildet ein Einstufungstest, auf dessen Ergebnissen der individuelle Bedarf der Teilnehmer ermittelt wird. Der Integrationskurs selbst besteht aus zwei Teilen. Nach einem Deutschkurs, der bei einem Vollzeit-Integrationskurs Sprachkompetenzen bis zu dem Europäischen Referenzniveau B1 vermittelt, folgt ein Orientierungskurs. In diesem erhalten die Teilnehmer Kenntnisse in den Bereichen Rechtsordnung, Geschichte und Kultur.

Am Ende des Kurses steht ein zweiteiliger Abschlusstest, bestehend aus dem „Deutschtest für Zuwanderer“ (DTZ), der den sprachlichen Fortschritt überprüft, und dem Test „Leben in Deutschland“ (LiD), welcher das Wissen aus dem Orientierungskurs abtestet. Mit dem Bestehen erhält der Teilnehmer das „Zertifikat Integrationstest“.

Derzeit bietet die BQOH drei Teilzeit-Integrationskurse an den folgenden Standorten an:

  • Eutin (seit 20.06.2016)
  • Neustadt i. H. (seit 02.06.2016)
  • Neustadt i.H. (seit 31.10.2016)

Zudem sind an folgenden Standorten neue Integrationskurse geplant:

  • Bad Segeberg (ab Mai 2017)
  • Neustadt (vrs. ab Juni 2017)
  • Eutin (vrs. ab Juli 2017)

Informationen über offene Plätze und den Einstieg in höhere Module erhalten Sie unter folgenden Kontaktdaten: